Do 26. März bis Mi 1. April täglich um 20.15 Uhr (Do in OmU)
Italiens Kino-Maestro Paolo Sorrentino inszeniert das Finale der Amtszeit eines fiktiven Präsidenten als Kammerspiel zwischen Verantwortungsbewusstsein und Leichtigkeit. Mariano De Santis (Toni Servillo) ist der Präsident der Italienischen Republik. Der Witwer und Katholik hat eine Tochter namens Dorotea, die wie er Rechtswissenschaftlerin ist. Als sich seine Amtszeit dem Ende zuneigt, bleiben noch zwei letzte Aufgaben zu erledigen: Er muss über zwei heikle Gnadengesuche entscheiden. Dabei stellt sich ihm ein moralisches Dilemma, das auf scheinbar unlösbare Weise mit seinem Privatleben verknüpft ist. Von Zweifeln geplagt, steht er vor der Wahl – und aus seinem tiefen Verantwortungsbewusstsein heraus wird dieser bemerkenswerte italienische Präsident sie treffen.(Fimfest Hamburg)
„Wie in vielen früheren Werken reflektiert Sorrentino in LAGRACIA über Menschlichkeit, Einsamkeit, Trauer und den Versuch, Nähe zum Volk herzustellen. Angst vor der Zukunft und Lehren aus der Vergangenheit spiegeln sich in den Entscheidungen des Präsidenten wieder. Politische Mechanismen treten in den Hintergrund zugunsten existenzieller Fragen, die sowohl das persönliche als auch gesellschaftliche Leben der Figuren prägen.(Kino-Zeit.de)
Italien 2025, Farbe, 132Min., FSK: ab 12
Regie Paolo Sorrentino
– mit Servillo, Anna Ferzetti, Orlando Cinque, Massimo Venturiello,
Milvia Marigliano
